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Fotografie und soziales Leben

content.xxxl.photos - Fotografie von M. Mahlke

artlens.de - Fotografie, Feuilleton und Kunst
streetlens.de - Dokumentarfotografie und Streetfotografie / Streetphotography
frontlens.de - Konfliktfotografie, Krisenfotografie und visuelle Kommunikation

streetfotografie.info - die neue Fineart-Streetphotography
wupperart.de - Projekte zur Fotografie aus dem Bergischen Land
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Fachtraining Streetfotografie - besser sehen, rechtssicherer fotografieren


Dokumentarfotografie in Theorie und Praxis

Um zu sehen wie umfangreich und tief die Webseiten sind, können Sie sich ein Buch mit Artikeln zur Dokumentarfotografie aus den Blogs kostenlos runterladen. Es enthält Artikel zur Dokumentarfotografie und Streetfotografie in neuer Zusammenstellung. Die komplette Webseite wurde von der Deutschen Nationalbibliothek archiviert.

Hier klicken, um das Buch als pdf runterzu laden

Und hier Auszüge von Artikeln bei artlens.de und streetlens.de:

Artlens.de

Fotografie und Feuilleton

2018 – die besten Digitalkameras für die nächsten Jahre?

Im Mai 2012 schrieb ich einen Artikel ?2012 ? Mein besten Digitalkameras für die nächsten fünf Jahre?. Im November 2017 kann ich nun die Fortsetzung schreiben. Daran habe ich zeitweise nicht mehr geglaubt. Doch es ist so und das ist wunderbar. Faszinierend daran ist, daß die damaligen Empfehlungen alle noch […]

Warum es Sinn macht, Neues anzufangen

Dieser Blog mit Namen Artlens.de ist wie Frontlens.de und Streetlens.de eigentlich ein Teil von Fotomonat.de. Fotomonat ist als Projekt in der Deutschen Nationalbibliothek gespeichert, weil ich knapp zehn Jahre die mediale und universitäre und reale Debatte und Umsetzung des Themas Dokumentarfotografie in neuen Medien und in Fotobüchern mit meinem Blick […]

Neue Wahrnehmung – Wie digital neue Verbindungen zwischen Mensch und Tier entstehen

Auf jeden Fall werden durch die Nutzung des Smartphones als Kamera (und nicht als Kommunikationsmittel) Motive gesucht und dadurch gibt s auch eine neue Aufmerksamkeit. Die Parallelität und die Multiplizität des Smartphones sind einfach Grundlage vieler sozialer Interaktionsformen.

Eyes on Paris. Paris im Fotobuch 1890 bis heute

Jede Zeit hat eigene Fotobücher. Die meisten sind vergessen, einige schaffen es in die Haushalte der Menschen, noch weniger in die Köpfe der Menschen. Und mit dem Aufkommen digitaler Technik schien das Fotobuch zu verschwinden. Es war ein Irrtum. Und im Zuge der Wiederentdeckung des Fotobuchs kam auch die Aufarbeitung […]

The Dutch Photobook

Wir sind schon länger im Zeitalter der Metaebenen, der übergeordneten Ebenen, angekommen. Und dies gilt in der Fotografie umso mehr. Weil es so viele Fotobücher gab, die es schon lange nicht mehr gibt, gibt es nun zunehmend Fotobücher über Fotobücher. Das ist eine Buchgattung, die sehr interessante Einblicke ermöglicht. Ein […]

Color Correction von Ernst Haas by Steidl

Ernst Haas war ein berühmter Fotograf. Er starb 1986. Und er kann uns heute noch viel sagen, wenn es um das ungestellte Komponieren beim Fotografieren geht. Ernst Haas fotografierte sehr viel in Farbe. Und er komponierte seine Fotos einfach mit dem, was er sah und durch die Wahl des Bildausschnittes […]

Die neuen sozialen Rahmenbedingungen des Fotografierens

Die aktuelle Situation in der fotografischen Landschaft läßt sich aus meiner Sicht so zusammenfassen:   1. Fotos „Die Smartphone-Generation macht ja Bilder nicht, um sie zu erhalten. Sie sind eher eine Art von Kommunikation, sie sollen etwas beschreiben. Anstatt zu schreiben oder zu sagen „hier fühle ich mich wohl“ oder […]

Fotografische Kommunikation zwischen Print und Instagram

Vor ein paar Jahren gab es Texte und Fotos dazu. Das war die Zeit der Printmedien. Dann wuchs das Web. Dort gab es dann auch digitale Texte und digitale Fotos. Und für die Fotofreunde gab es Fotocommunities wie Flickr etc. Das Handy führte die Textkommunikation ohne Web und Print ein […]

Blond und Braun – Die Canon EOS liebt die Frauen?

Das ist ja mal ein tolles Video auf youtube. Da stellt Canon die EOS M10 vor. Ach nein nicht Canon sondern Linda Rella, auf deren Webseite mit Shop ich keine Gewerbliche Anbieterkennung gefunden habe. Da habe ich dann wohl fälschlicherweise den Blog als kommerziell empfunden. Dabei ist das Video so […]

Immer mehr Deutsche haben immer weniger Interesse an Fotografie

Laut einer Umfrage von Statista (nicht amtlich), die auf einer Tagung  der DGPH zitiert wurde, haben immer mehr Deutsche immer weniger Interesse an der Fotografie als Thema oder Hobby.  Das hängt mit den Smartphones zusammen. Früher war Fotografie eine Technik, die man erlernen mußte und die Geld kostete, heute kostet […]

Streetlens.de

Streetfotografie und Dokumentarfotografie

Eine neue alte Dimension der Streetfotografie – the pictorial treatment of locality

Ich las in dem Buch Unfamiliar Street Photography von Frau Bussard. Das Buch ist eher akademisch und für eine amerikanische Leserschaft gemacht aber lesenswert, leider nur auf Englisch. Frau Bussard greift einen Artikel von Osborne Yellott auf, der als erster über Street Photography / Strassenfotografie um 1900 schrieb und dort zwei Betrachtungsweisen unterscheidet: die Örtlichkeit…

Zwischen solo und sozial – Mein Blick auf die Dokumentarfotografie

Natürlich stehe ich bei dem Thema Dokumentarfotografie mit meinem Eimer vor einem Ozean. Wenn ich daraus schöpfe, dann ist darin alles vorhanden und trotzdem nur sehr wenig drin im Eimer – pars pro toto.. Aber die Beschränkung ermöglicht erst den Blick und den Durchblick. Doch wahr ist auch, daß nicht jedes Foto Dokumentarfotografie ist. Jedes…

Visual History oder Geschichte schreiben mit Bildern durch Fotografie

Mein Thema waren und sind die Vergessenen. Über die wollte ich immer schreiben, weil ich es als ungerecht empfand, daß in den Geschichtsbüchern immer die Mächtigen stehen und diese auch den Unterricht bestimmen ? sogar nach ihrem Tod. Ich wollte dazu beitragen, daß die kleinen Leute mit ihren Kämpfen und ihrem Leben nicht vergessen werden…

Die Vergessenen und die vergessene Fotografie

Der Buchautor Édouard Louis schrieb auf spiegel.de über seine Kindheitserlebnisse: ?Marine Le Pen sei die einzige, die von uns, von ?den kleinen Leuten? spräche, erklärten sie und machten sich auf ins Wahllokal. Alle anderen Kandidaten würden uns ignorieren. Das Gefühl der Unsichtbarkeit war das zentrale Element unseres Lebens, war allgegenwärtig und eine Obsession. Kein Tag…

Projekt beendet oder warum es Sinn macht, etwas Neues anzufangen

Dieser Blog mit Namen Streetlens.de bzw. dokumentarfotografie.info ist wie Frontlens.de und Artlens.de ein Teil von Fotomonat.de. Fotomonat ist als Projekt in der Deutschen Nationalbibliothek gespeichert, weil ich knapp zehn Jahre die mediale und universitäre und reale Debatte und Umsetzung des Themas Dokumentarfotografie in neuen Medien und in Fotobüchern mit meinem Blick aktuell bearbeitet habe und…

Die Geografie der Armut gibt es aktuell nur in Amerika

Während in Deutschland die unteren Schichten gerade aus der fotografischen medialen Öffentlichkeit verschwinden, tauchen sie in den USA zunehmend auf. Offenbar hat der Sender MSNBC den Fotografen Matt Black unterstützt und so eine fotografische Landkarte der Armut in den USA erstellt. Das Ganze ist als Webseite des Fotografen zu sehen und als Webseite mit Photos…

Industrielle Zone von Dolf Toussaint

Der Anfang ist das Ende. Als Dolf Toussaint 1983 die sterbenden Industriegebiete in Nordfrankreich, Südost Belgien und im Ruhrgebiet fotografierte, zeigte er die damalige Alltagskultur ungeschminkt und im Zusammenhang. Er hatte offenbar Weitblick und sah, was geschehen würde. Ein guter Essay von  Martin Schouten rundet das Buch ab. Ob es Zufall ist, daß genau in…

Fancy Pictures von Mark Neville

Es gibt Bücher, die kann man nicht kaufen. In dem Buch Fancy Pictures aus dem Steidl Verlag sind einige fotografische Projekte von Mark Neville, die man nicht kaufen konnte, endlich zu einem kaufbaren Buch vereint. In England sind die Unterschiede zwischen arm und reich unendlich groß und man spürt dies und sieht dies. Und trotzdem…

Magnum Photobook by Fred Ritchin und Carole Naggar

70 Jahre Magnum von 1947 bis 2017 sind Anlaß für dieses Buch. Jeder aus der fotografischen Welt kennt die Fotoagentur Magnum, aber nicht jeder weiß, wie viele Fotobücher von ihren Mitgliedern produziert und publiziert wurden. Umso mehr lohnt sich der Blick in dieses Buch.  Auf einer oder mehreren Doppelseiten werden jeweils Bücher vorgestellt, die sich…

Wie Bilder Dokumente wurden. Zur Genealogie dokumentarischer Darstellungspraktiken von Renate Wöhrer (Hg)

Was ist Dokumentarfotografie? Wo wenn nicht hier muß diese Frage beantwortet werden. Und die Antwort wurde erforscht und in einem Buch publiziert. Die Herausgeberin Renate Wöhrer weist darauf hin, daß rückblickend bis in die 20er Jahre des 20. Jhrdts. eigentlich alle Fotografien als Dokumente galten. Im englischen Sprachraum gab es record photography, im deutschen Sprachraum…

Der neue Fotojournalismus und der neue Presseausweis

Als ich 2010 über den Tod des Fotojournalismus und die Zeit danach schrieb, war ein neuer Weg das Video. Es wurde kein Bildersatz wie damals einige vermuteten. Zwar sind Videos heute mit jedem Smartphone möglich und überall anschaubar aber sie ersetzen keine Texte und keine Fotos, wenn es mehr sein soll als Ereignis ohne Einordnung…

Agenten der Bilder von Annette Vowinckel

Für das Buch braucht man eine Woche, dafür spart man sich hundert Jahre. Das ist ein ziemlich gutes Geschäft. „Gegenstand dieses Buches ist … die Erforschung der visuellen Dimension von Politik unter den spezifischen Bedingungen des 20. Jhrdts…. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass Historiker besser qualifiziert sind, die Geschichte der Öffentlichkeit und vor allem die…

Das Ende der fotografischen Existenz der unteren Schichten?

„Immense Einwanderungswellen haben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die amerikanischen Großstädte rapide wachsen lassen und unterschiedliche Nationalitäten auf engstem Raum versammelt. Zwangsläufig wenden sich Reformbewegungen wie auch Künstler und Journalisten den überfüllten Stadtvierteln und der Einwanderungsproblematik zu. Lewis Hine macht sein ersten Aufnahmen um 1905 von Immigranten auf Ellis Island und registriert die…

Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie – Beobachtungen in der Nachfolge von Pierre Bordieu

Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie, also die Frage, wer was warum vor und hinter der Kamera macht, interessiert wenige und wenn, dann eher im Verkauf. Dabei ist es so interessant. Denn um sich abzugrenzen und Statussymbole zu tragen oder um sich auf einem Foto gegenüber Dritten so darzustellen, wie man gesehen werden will, spielt die…

Fred Herzog Modern Color

Solche Fotos habe ich noch nicht gesehen. Sie erzählen etwas über Zeitgeist, Fotografie, den Unterschied von Monochrom und Farbe und über ein Leben, das Leben von Fred Herzog. In einem umfassenden Buch aus dem Hatje Cantz Verlag wird Fred Herzog vorgestellt. Beruflich in der medizinischen Fotografie tätig, privat mit der Kamera unterwegs. Seine Fotos erzählen…

Die Welt des weißen Mannes in den USA – Palm Springs 1960 von Robert Doisneau

Es ist das Buch, das gefehlt hat. Als Robert Doisneau in den USA war, machte er Farbfotos. Er war ein Meister der Beobachtung und gilt als einer der Vertreter der humanistischen Fotografie. Rückblickend ist sein Buch über Palm Springs das gut beobachtete Sittengemälde der Vorzeigewelt des weißen Mannes und der weißen Frau im Amerika der…

Smarter fotografieren ohne Smartphone und mit Sucher

Aktuell werden ca. 80% aller Fotos mit Smartphones und 20% mit Digitalkameras aufgenommen. Die Smartphonefotos sind Fotos, die Teil der visuellen Kommunikation sind. Es sind nicht die Fotos, die nur mit speziellen Digitalkameras aufgenommen werden können. Und es fehlt der Sucher. Ich habe diesen Sommer viel mit elektronischen Suchern in Digitalkameras fotografiert. Sobald die Sonne…

Das Verlassen der Matrix: Dokumentarfotografie – Werkstatt der visuellen Wahrheit?

Wie Wahrheit und Wirklichkeit entstehen Ich bin aus der Not zum Fotografieren gekommen. Ich wollte Entwicklungen und Momente festhalten aber mit Worten allein ging es nicht. Und wenn man u.a. mit dem wissenschaftlichen Instrumentarium des Historikers und Sozialwissenschaftlers im Kopf ausgestattet mitten im Leben dabei ist und sich nicht nur danach vom Schreibtisch aus damit…

Arbeit – Industrie, Handwerk, Jobs und Entfremdung – Blicke auf die Dokumentarfotografie

Es gibt im Verhältnis zu anderen Themen in der Fotografie erstaunlich wenig Bücher und noch weniger kritische Bücher, die sich mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Wir beginnen am besten heute. Es ist die Zeit des workingman´s death, der Tod der Arbeiterklasse, den Michael Glawogga so gut in einen Film gepackt hat. Wenn wir dann zurückschauen,…

Berlin.Backstage von Markus C. Hurek

?Sowie man Berlin betritt, ist es mit Schick und Eleganz vorbei?, schrieb einst Theodor Fontane. Dass das heute, je nach Wahrnehmung und Fokussierung nicht anders ist, beweisen die Fotografien von Markus C. Hurek. Ausgestattet mit der Kamera und dem Blick für das Schräge, hat er das grandiose Elend dieser Stadt eingefangen. Eine wahre Orgie des…

American Realities von Joakim Eskildsen und Natasha Del Toro

Der Direktor des Time Magazine beauftragte Joakim Eskildsen, die wachsende Krise in den USA zu fotografieren. An insgesamt 36 Tagen in sieben Monaten fotografierte Eskildsen dort, wo nach den Statistiken die Armut am höchsten in den USA ist. So entstanden Fotos, die die Armut fokussiert darstellen sollen oder wie Barbara Kiviat im Nachwort schreibt „These…

Durch den Osten – was war, was ist, was bleibt? von Kai Stefes

„Ich habe zwei Systeme durch eigenes Erleben kennengelernt und den Wandel von dem einen in das andere. Der normale Westdeutsche hat dies nicht und wird diese Erfahrung auch nicht nachholen können.“ So endet das Buch mit einer Aussage eines von Kai Stefes befragten Deutschen in der ehemaligen DDR. Es ist ein wunderbares Buch. Ein Westdeutscher…

Burtynsky Essenz

Wie sieht die Welt aus, wenn die Menschen unserer Zeit die Erde so ausbeuten wie ihre Mitmenschen? Edward Burtynsky ist einer der weniger Fotografen, die dies über viele Jahre und mit dem Einverständnis der Gestaltenden und Betroffen fotografiert hat. Es ist der große Blick bis ins kleinste Detail und er hat bis zum Ende geblickt.…

Visuelle Schätze aus der Archäologie sozialer Landschaft ? Beispiele

Unsere Lebenszeit ist endlich und ein ununterbrochener Wandel. Was von unseren sozialen Entwicklungen bleibt, ist die Architektur und Symbolik im öffentlichen Raum, die erinnern soll und die Machtverhältnisse zeigen soll ? Denkmäler eben. Spätere Generationen begegnen dann diesen Zeugnissen und brauchen Wissen, um zu wissen, was es war und was es bedeutete. Die historische Einordnung…

Mit der Ricoh GR II die Wahrheit einfangen – Photokina 2016

Heute am Ricoh Stand. Innerhalb von fünf Minuten fragten in meinem Beisein drei Männer nach der Ricoh GR II. Es waren nach meiner Einschätzung ein Russe, ein Chinese und ein Deutscher. Alle sprachen begeistert von der Kamera. Die Kamera läßt sich nicht mal politisch mißbrauchen. Denn ich fand ein gutes digitales Buch dazu auf der…