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Dokumentarfotografie in Theorie und Praxis

Um zu sehen wie umfangreich und tief die Webseiten sind, können Sie sich ein Buch mit Artikeln zur Dokumentarfotografie aus den Blogs kostenlos runterladen. Es enthält Artikel zur Dokumentarfotografie und Streetfotografie in neuer Zusammenstellung. Die komplette Webseite wurde von der Deutschen Nationalbibliothek archiviert.

Hier klicken, um das Buch als pdf runterzu laden

Und hier Auszüge von Artikeln bei artlens.de und streetlens.de:

Artlens.de

Fotografie und Feuilleton

Immer mehr Deutsche haben immer weniger Interesse an Fotografie

Laut einer Umfrage von Statista (nicht amtlich), die auf einer Tagung  der DGPH zitiert wurde, haben immer mehr Deutsche immer weniger Interesse an der Fotografie als Thema oder Hobby.  Das hängt mit den Smartphones zusammen. Früher war Fotografie eine Technik, die man erlernen mußte und die Geld kostete, heute kostet […]

Das Wupperart Museum

In Bildern lesen statt viele Texte durchzulesen macht auch Spaß. Daher empfehle ich als Produkt dieses Blogs – als visuelle Pflanzung aufgrund theoretischer Vorarbeit – mein Wupperartmuseum. Dort finden sich Fotos aus der Wirklichkeit, die in der Region des Flusses Wupper zwischen Rhein und Ruhr in Wuppertal, Remscheid, Solingen und […]

Abkoppeln bedeutet Ankommen

Diesen Artikel mußte ich noch schreiben. Nachdem ich mich hier verabschiedet habe und weder bei Instagram noch bei Facebook etc. immer wieder neue Fotos produziere, geht es mir besser. Ich bekomme mehr Halt. Früher war es anders, rückblickend besser. Wenn du einen Artikel geschrieben hattest, dann wurde dieser verbreitet und […]

Humanistische Fotografie

„Sabine Weiss ist die letzte Vertreterin der sogenannten „humanistischen Fotografie“, einer französischen Strömung, zu denen die Werke der Fotografen Robert Doisneau oder Willi Ronis gehören.“ Diese Worte aus einer Ankündigung bei arte machen neugierig. Robert Doisneau beschreibt sich in einem Film, der aktuell auf arte zu sehen ist, ebenfalls als […]

Fotografie, Leidenschaft und Lebenszeit

Leidenschaft ist eine Eigenschaft, die Leiden schafft. Weil die Fotografie in Reflexion und Praxis ein Teil von mir geworden ist, habe ich mich sehr damit beschäftigt – mit mir und der Welt beschäftigt. 2010 schrieb ich über das Loch nach der Photokina. 2016 kann ich über das Leid einer Leidenschaft […]

Viele Preise für Deutschlands Fotonachwuchs

Am 25. September wurden in Köln auf der photokina die besten Fototalente Deutschlands geehrt. Die Gewinner des Deutschen Jugendfotopreises 2016 begeistern mit persönlichen Arbeiten und künstlerischen Bildwelten. KJF, 25. September 2016. Mit der Vergabe von 40 Preisen im Gesamtwert von 13.500 Euro wurde der Deutsche Jugendfotopreis 2016 beendet. Die Verleihung […]

Wie Fotos im Kopf ohne Kamera entstehen …

Es gibt an einem Tag Momente, die bleiben haften. Als ich morgens vom Zug durch den Tunnel zur Photokina ging, bot sich mir genau das Bild, das sie gerade sehen. Weil ich mein Smartphone in der Hand hatte, nahm ich diese Ansicht sofort auf. Was war das, was sollte das? […]

Soziale Zeit und Übergänge in der fotografischen Entwicklung am Beispiel der Photokina

Es gibt den Kalender und es gibt den sozialen Kalender mit eigenen sozialen Landschaften. Für Fotofreunde und die Fotoindustrie ist die soziale Zeit unterteilt in die Zeit vor, nach und zwischen der Photokina. Und so ist mancher Blick lohnenswert. Dieses Foto zeigt die Werbung am Südeingang der Photokina 2008. Damals […]

Haiku fotografieren von Martin Timm

Kann man mit einer Kamera dichten? Eigentlich nicht, wenn es um Texte geht. Aber weil Texte Klang erzeugen und dieser in die Seele geht über die Ohren so wie Bilder und Eindrücke über die Augen – genau deshalb kann man dann doch irgendwie dichten. Haiku und WabiSabi sind die Schlüsselwörter […]

Nach der Photokina 2016 – wie man in die Zukunft denkt

Tun wir doch mal so als ob wir von fotografischen Entwicklungen nichts wissen würden. Wir stellen uns also ganz dumm und wollen eine Digitalkamera kaufen. Fotografieren können wir schon, weil wir jahrelang ein Smartphone nutzen. Aber ob aus Spaß, Prestige oder Lust, jetzt wollen wir mehr. Wenn wir eine Kamera […]

Streetlens.de

Streetfotografie und Dokumentarfotografie

Das Ende der fotografischen Existenz der unteren Schichten?

„Immense Einwanderungswellen haben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die amerikanischen Großstädte rapide wachsen lassen und unterschiedliche Nationalitäten auf engstem Raum versammelt. Zwangsläufig wenden sich Reformbewegungen wie auch Künstler und Journalisten den überfüllten Stadtvierteln und der Einwanderungsproblematik zu. Lewis Hine macht sein ersten Aufnahmen um 1905 von Immigranten auf Ellis Island und registriert die…

Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie – Beobachtungen in der Nachfolge von Pierre Bordieu

Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie, also die Frage, wer was warum vor und hinter der Kamera macht, interessiert wenige und wenn, dann eher im Verkauf. Dabei ist es so interessant. Denn um sich abzugrenzen und Statussymbole zu tragen oder um sich auf einem Foto gegenüber Dritten so darzustellen, wie man gesehen werden will, spielt die…

Fred Herzog Modern Color

Solche Fotos habe ich noch nicht gesehen. Sie erzählen etwas über Zeitgeist, Fotografie, den Unterschied von Monochrom und Farbe und über ein Leben, das Leben von Fred Herzog. In einem umfassenden Buch aus dem Hatje Cantz Verlag wird Fred Herzog vorgestellt. Beruflich in der medizinischen Fotografie tätig, privat mit der Kamera unterwegs. Seine Fotos erzählen…

Die Welt des weißen Mannes in den USA – Palm Springs 1960 von Robert Doisneau

Es ist das Buch, das gefehlt hat. Als Robert Doisneau in den USA war, machte er Farbfotos. Er war ein Meister der Beobachtung und gilt als einer der Vertreter der humanistischen Fotografie. Rückblickend ist sein Buch über Palm Springs das gut beobachtete Sittengemälde der Vorzeigewelt des weißen Mannes und der weißen Frau im Amerika der…

Smarter fotografieren ohne Smartphone und mit Sucher

Aktuell werden ca. 80% aller Fotos mit Smartphones und 20% mit Digitalkameras aufgenommen. Die Smartphonefotos sind Fotos, die Teil der visuellen Kommunikation sind. Es sind nicht die Fotos, die nur mit speziellen Digitalkameras aufgenommen werden können. Und es fehlt der Sucher. Ich habe diesen Sommer viel mit elektronischen Suchern in Digitalkameras fotografiert. Sobald die Sonne…

Das Verlassen der Matrix: Dokumentarfotografie – Werkstatt der visuellen Wahrheit?

Wie Wahrheit und Wirklichkeit entstehen Ich bin aus der Not zum Fotografieren gekommen. Ich wollte Entwicklungen und Momente festhalten aber mit Worten allein ging es nicht. Und wenn man u.a. mit dem wissenschaftlichen Instrumentarium des Historikers und Sozialwissenschaftlers im Kopf ausgestattet mitten im Leben dabei ist und sich nicht nur danach vom Schreibtisch aus damit…

Arbeit – Industrie, Handwerk, Jobs und Entfremdung – Blicke auf die Dokumentarfotografie

Es gibt im Verhältnis zu anderen Themen in der Fotografie erstaunlich wenig Bücher und noch weniger kritische Bücher, die sich mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Wir beginnen am besten heute. Es ist die Zeit des workingman´s death, der Tod der Arbeiterklasse, den Michael Glawogga so gut in einen Film gepackt hat. Wenn wir dann zurückschauen,…

Berlin.Backstage von Markus C. Hurek

?Sowie man Berlin betritt, ist es mit Schick und Eleganz vorbei?, schrieb einst Theodor Fontane. Dass das heute, je nach Wahrnehmung und Fokussierung nicht anders ist, beweisen die Fotografien von Markus C. Hurek. Ausgestattet mit der Kamera und dem Blick für das Schräge, hat er das grandiose Elend dieser Stadt eingefangen. Eine wahre Orgie des…

American Realities von Joakim Eskildsen und Natasha Del Toro

Der Direktor des Time Magazine beauftragte Joakim Eskildsen, die wachsende Krise in den USA zu fotografieren. An insgesamt 36 Tagen in sieben Monaten fotografierte Eskildsen dort, wo nach den Statistiken die Armut am höchsten in den USA ist. So entstanden Fotos, die die Armut fokussiert darstellen sollen oder wie Barbara Kiviat im Nachwort schreibt „These…

Durch den Osten – was war, was ist, was bleibt? von Kai Stefes

„Ich habe zwei Systeme durch eigenes Erleben kennengelernt und den Wandel von dem einen in das andere. Der normale Westdeutsche hat dies nicht und wird diese Erfahrung auch nicht nachholen können.“ So endet das Buch mit einer Aussage eines von Kai Stefes befragten Deutschen in der ehemaligen DDR. Es ist ein wunderbares Buch. Ein Westdeutscher…

Burtynsky Essenz

Wie sieht die Welt aus, wenn die Menschen unserer Zeit die Erde so ausbeuten wie ihre Mitmenschen? Edward Burtynsky ist einer der weniger Fotografen, die dies über viele Jahre und mit dem Einverständnis der Gestaltenden und Betroffen fotografiert hat. Es ist der große Blick bis ins kleinste Detail und er hat bis zum Ende geblickt.…

Visuelle Schätze aus der Archäologie sozialer Landschaft ? Beispiele

Unsere Lebenszeit ist endlich und ein ununterbrochener Wandel. Was von unseren sozialen Entwicklungen bleibt, ist die Architektur und Symbolik im öffentlichen Raum, die erinnern soll und die Machtverhältnisse zeigen soll ? Denkmäler eben. Spätere Generationen begegnen dann diesen Zeugnissen und brauchen Wissen, um zu wissen, was es war und was es bedeutete. Die historische Einordnung…

Mit der Ricoh GR II die Wahrheit einfangen – Photokina 2016

Heute am Ricoh Stand. Innerhalb von fünf Minuten fragten in meinem Beisein drei Männer nach der Ricoh GR II. Es waren nach meiner Einschätzung ein Russe, ein Chinese und ein Deutscher. Alle sprachen begeistert von der Kamera. Die Kamera läßt sich nicht mal politisch mißbrauchen. Denn ich fand ein gutes digitales Buch dazu auf der…

Die Entkoppelung von decisive moment und street photography

Im Marketing hat sich zumindest auf der Weltmesse Photokina beim Thema Streetfotografie etwas getan. Der entscheidende Moment als Wesensmerkmal guter Strassenfotografie wurde komplett von der Streetphotography entkoppelt. Früher wurde damit geworben, daß die Kamera schnell genug sei, um jeden Moment schnell genug einzufangen, damit kein entscheidender Moment bei der Streetfotografie verloren geht. Das ist im…

Neue Heimat Leipzig von Mahmoud Dabdoub

„Das Buch vom Heimischwerden eines Palästinensers in Leipzig beginnt mit einem Selbstporträt… Ich hatte den deutlichen Eindruck, daß Mahmoud sein Bildermachen als eine Art Lebenshilfe betrieb.“ Diese Worte aus der Einführung von Helfried Strauss geben sehr schön wieder welch ein Juwel der Lehmstedt-Verlag hier aufgelegt hat. Mahmoud Dabdoub fotografierte in Leipzig auf der Straße Menschen…

Dokumentarfotografie – Soziale Kämpfe im Ruhrgebiet und im Bergischen Land zwischen 1987 und 2010

Es hat knapp dreißig Jahre gedauert bis die Fotos von Michael Kerstgens über den Stahlarbeiterstreik in Duisburg-Rheinhausen 1987 als Buch erschienen sind. Dieses Buch wurde u.a. durch die Hans-Böckler-Stiftung gefördert. Es ist ein gutes Buch geworden und es erinnert mich an meine eigenen Erlebnisse. Michael Kerstgens zeigt Fotos von 1987 bis 1993 als im Walzwerk…

Aufruhrgebiet. Uproar Area von Michael Kerstgens

1987 war der Krupp-Stahlarbeiterstreik in Duisburg-Rheinhausen. 2016 erscheint dazu ein Buch mit Fotografien von Michael Kerstgens. Das Buch ist wirklich gut und sehr authentisch. Es zeigt mit den Fotografien, die er damals aufnahm, wer, wo und wie damals etwas machte und welcher Zeitgeist vor Ort herrschte. Hinzu kommen einige sehr gute Aufsätze. Stefan Berger schreibt…

Kuba 1959 von Burt Glinn

Wie sieht Revolution aus? Dazu reiste der Magnum-Fotograf Burt Glinn 1959 spontan nach Kuba und fotografierte was er sah. Ein gutes Buch dazu wurde nun veröffentlicht und ermöglicht hochinteressante Blicke auf ein Land im Umbruch. Der Verlust der Macht, die Volksbewaffnung und der direkte Umgang von Fidel Castro mit den Menschen sind das Thema. Fidel…

Der Weg der Armut

Wenn du in dein Schicksal einwilligst wird es dich leiten… So muß man sich das auch in der Fotografie vorstellen. Die Dinge geschehen und wenn du dann offen genug dafür bist sie zu sehen, dann hat das Schicksal dir die Chance gegeben selbstbestimmt diese Dinge anzunehmen und umzusetzen – auch in der Fotografie. Dann entwickelt…

Imperium Romanum Opus Extractum II von Alfred Seiland

So groß wie das Römische Reich so groß wirken auch die Fotos von Alfred Seiland. Das Buch Imperium Romanum Opus Extractum II bietet Begegnungen von Menschen mit Überresten aus der Geschichte. Primär visuell mit sehr informativen Texten gekoppelt gelingt es dem Fotografen, Geschichte und Gegenwart fotografisch zu verschmelzen. Der Autor war an vielen Orten, an…

Homeland-Fotografie

Was ist Homeland-Fotografie? – Ein Versuch Um das im deutschen Wesen besser einordnen zu können, fange ich mit einigen Eingrenzungen an. Heute ist das deutsche Wort oft ein englisches Wort. Manchmal sogar zu recht. Ein Beispiel: Über Harry Gruyaert und sein Buch 2015 schreibt Francois Hebel: „In 1972, while living in London, Gruyaert created the…

Erich Grisar – Ruhrgebietsfotografien 1928-1933

Es ist vielleicht eines der gehaltvollsten Fotobücher zur Dokumentarfotografie in Deutschland überhaupt. Der Dortmunder Schriftsteller und Fotograf Erich Grisar war fast vergessen und nun sieht man im Rückblick, daß es ohne ihn keine Blicke auf die soziale Vergangenheit des Ruhrgebietes in dieser Form geben würde. Was für ein Lob für einen leider Toten, der seine…

Mittelalter Fotografie von Charlie Dombrow

„Wie geht ein Ritter in Rüstung zum Klo? Trug jedes Burgfräulein einen Keuschheitsgürtel? … Zum Glück haben sich die Zeiten gewandelt. Heutzutage kann man solche Fragen direkt jenen stellen, die die Antworten eigentlich wissen müssen. Beispielsweise einem echten Ritter, der sich auf einem Mittelalterfest gewiss auch mit der Entsorgung beschäftigen muß…  Das wiederbelebte Mittelalter ist…

peripher von Andreas Tschersich

Es ist ein Buch nach meinem Geschmack. Mitten aus der Wirklichkeit und mitten aus dem Leben hat Andreas Tschersich „Orte des Übergangs und Durchgangs“ fotografiert, also Stellen, an denen verschiedene Baustile, Funktionen und Ansichten im öffentlichen Raum aufeinandertreffen. Diese Schnittpunkte, die auch die Eigentumsverhältnisse und Machtstrukturen und die Kombination von Individualitäten, Möglichkeiten und Grenzen im…

Bruce Davidson von Vicki Goldberg

Magnum Legacy heißt die Buchreihe mit Biografien über Fotografinnen und Fotografen der Fotoagentur Magnum. Und die Publizistin Vicki Goldberg hat hier den Fotografen Bruce Davidson porträtiert. Es ist ein schönes Buch geworden. Wie schreibt man über einen lebenden Fotografen, der Familie und Freunde hat und zugleich viele Jahre Themen aus der sozialen Realität fotografierte? Am…